Neugestaltung des Kirchplatzes in der Altstadt von Templin (1.-3. Bauabschnitt)

Stadt
Templin

Einreicher
Stadt Templin
Prenzlauer Allee 7
17268 Templin

Leitidee
Mit der Neugestaltung der Außenanlagen des Kirchplatzes soll die Bedeutung der Kirche als bauhistorisch wichtiges Denkmal herausgestellt sowie ein Aufenthaltsort im öffentlichen Raum geschaffen werden.

Akteurinnen und Akteure
Stadt; Planungsbüros; Archäologinnen und Archäologen; Künstler; politische Vertreterinnen und Vertreter; Bürgerinnen und Bürger

Schwerpunkte bzw. Besonderheiten des Projekts

  • Neugestaltung eines öffentlichen Grünraums zu einem Erholungsort mit touristischem und musealem Charakter
  • Integration historischer Elemente in die Freiraumgestaltung

Kurzbeschreibung

Neues Fenster: Bild vergrößernKirchplatz mit großzügiger Rasenfläche und Sitzelementen © Stadt TemplinDer Kirchplatz in der Templiner Altstadt bildet einen bedeutsamen öffentlichen Raum im historischen Stadtkern. Zur Aufwertung des Platzes wurde im Jahr 2006 ein Konzept zur Neugestaltung der Außenanlage entwickelt. Ziel dabei war es, die Bedeutung der Kirche als bauhistorisch wichtiges Denkmal herauszustellen und den Platz erlebbar zu machen. Im Rahmen der Maßnahme wurden die Freiflächen um die Kirche neu gestaltet; dabei blieben historische Elemente erhalten und wurden in die Freiraumgestaltung integriert. Um die avisierte Platzwirkung zu erzielen, wurde vorhandener Baum- und Strauchbewuchs zum Teil entfernt; eine Neuordnung der Wege sowie Baumneuplanzungen entlang des Hauptweges wurden vorgenommen. Im südlichen Bereich des Platzes lädt der neu errichtete Brunnen zum Verweilen ein. Durch die Integration der historischen Pflasterfläche der ehemaligen Mühlenstraße erinnert die neugestaltete Freifläche an den Verlauf der historischen Straße. Neues Fenster: Bild vergrößernNeugestalter Kirchplatz aus der Vogelperspektive © Stadt TemplinSo konnte, sowohl mit der Neugestaltung als auch der Freilegung der historischen Straße, die im Zuge der Bauarbeiten sichtbar wurde, ein Stück mittelalterliche Geschichte der Stadt Templin im Zentrum der Stadt sichtbar und erlebbar gemacht werden. Die Nutzung der ca. 300 Jahre alten Pflastersteine für Fußgängerinnen und Fußgänger stellt ein Alleinstellungsmerkmal für die Region dar.
Auch weitere historische Elemente wurden in die Neugestaltung integriert: So wurden beispielsweise die mittelalterlichen Grundstücksgrenzen durch Basaltwände gekennzeichnet; Sitzelemente tragen zur Verdeutlichung der Gebäudegrenzen bei. Durch die Integration der historischen Elemente besitzt der Platz in die Freiraumgestaltung touristischen und musealen Charakter.

Durch die Neugestaltung der Außenanalagen Neues Fenster: Bild vergrößernKirchplatz mit historischer Pflasterfläche © Stadt Templindes Kirchplatzes ist außerdem in zentraler Lage ein Ort mit Aufenthaltsqualitäten entstanden, der als Begegnungs- und Aufenthaltsort für Menschen aller Altersgruppen fungiert.