Arrondierung Nordpark „Kleine Freizeit“

Stadt
Fürstenwalde/Spree

Einreicher
Stadt Fürstenwalde/Spree
Am Markt 4
15517 Fürstenwalde

Leitidee
Erweiterung der bestehenden Parkanlage „Kleine Freizeit“ mittels einer Arrondierung zu einem Aufenthalts- und Transitraum

Akteurinnen und Akteure
Stadt; Fachbüros; die umliegenden sozialen Einrichtungen (z.B. Mehrgenerationenhaus, Jugendclub Nord usw.); Kulturverein Nord; Anwohnerinnen und Anwohner; Nutzerinnen und Nutzer 

Schwerpunkte bzw. Besonderheiten des Projekts

  • Entsiegelung der Brachfläche und Entfernung von Schadstoffen mittels einer Arrondierung
  • Schaffung bzw. Erweiterung einer öffentlichen Grünfläche in einem „sozial schwachen“ Gebiet (Umweltgerechtigkeit)
  • Schaffung eines multifunktionalen Raums (Aufenthalts- und Transitraum)

Kurzbeschreibung

Neues Fenster: Bild vergrößernBlick über den Park „Kleine Freizeit“ © Stadt Fürstenwalde/SpreeDer Startschuss für die Planung des bestehenden Parks „Kleine Freizeit“ auf einem ehemaligen Krankenhausareal im Norden der Stadt Fürstenwalde/Spree fiel bereits 2009. Ziel war es, einen barrierefreien und bespielbaren Quartiersplatz zu entwickeln. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf den Wünschen und Bedürfnissen der älteren Anwohnenden, da es bereits ein attraktives und breites Angebot für Kinder und Jugendliche im Gebiet gab.

Derzeit plant die Stadt die Erweiterung des Parks auf einer 4.330 m2 großen Brachfläche. Durch die geplante Arrondierung können weitere 2.300 m2 entsiegelt, Schadstoffe auf dem Areal beseitigt und die aktuelle Grünfläche vergrößert werden. Der geplante Grünraum soll das Miteinander und die Verständigung verschiedener Nutzergruppen fördern. Darüber hinaus gilt es bei dem Projekt „Kleine Freizeit“ besonders den Aspekt der Umweltgerechtigkeit hervorzuheben: Neues Fenster: Bild vergrößernVegetation des Parks © Stadt Fürstenwalde/SpreeDas Umfeld des Nordparks wird mehrheitlich als „sozial schwach“ eingestuft. Die Anwohnenden selbst nehmen die Schaffung und Erweiterung einer öffentlichen Grünfläche in ihrer Nachbarschaft als große Wertschätzung wahr.

Neben dem Aufenthaltsraum für das Quartier wird durch die Erweiterung das bestehende Wegenetz ergänzt und aufgewertet. Dadurch wird der Fuß- und Radverkehr gestärkt und somit übernimmt der Park eine verbindende und quartiersübergreifende Funktion. Im Hinblick auf die Planung der Erweiterung soll, wie bereits 2009, eine frühzeitige Beteiligung durchgeführt werden. Neben dem klassischen Beteiligungsverfahren wurde bei dem abgeschlossenen Planungsprozess das bestehende „Netzwerk Nord“ genutzt, mit dem Kulturverein Nord zusammengearbeitet und verschiedene Diskussionsveranstaltungen vor Ort angeboten. Neues Fenster: Bild vergrößernWegebeziehung innerhalb des Parks © Stadt Fürstenwalde/SpreeDamit übernimmt das Projekt „Kleine Freizeit“ soziale, ökologische als auch verbindende bzw. quartiersübergreifende Funktionen und setzt im Planungsprozess auf die Beteiligung aller Akteurinnen und Akteure im Gebiet.