„Ein Garten für Alle“

Stadt
Frankfurt (Oder)

Einreicher
Internationaler Bund (IB) Berlin Brandenburg gGmbH
Rigaer Str. 44
10247 Berlin

Leitidee
Wiederbelebung und Erweiterung eines ungenutzten Naturlehrpfads zu einem barrierefreien „Garten für Alle“

Akteurinnen und Akteure
Stadt Frankfurt (Oder); Behindertenverband der Stadt Frankfurt (Oder); IB Berlin Brandenburg gGmbH; Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte der Stadt Frankfurt (Oder); Bürgerinnen und Bürger

Schwerpunkte bzw. Besonderheiten des Projekts

  • Wiederbelebung und Gestaltung eines barrierefreien Gartens für Alle
  • Umsetzung von Aspekten wie Umweltgerechtigkeit, soziale Teilhabe und Umweltbildung
  • Projektdurchführung mittels einer breit aufgestellten Akteurskonstellation

Kurzbeschreibung

Neues Fenster: Bild vergrößernalte Treppe vor Beginn © Internationaler Bund (IB) Berlin Brandenburg GmbH Im Süden der Stadt Frankfurt (Oder) befindet sich ein alter, ungenutzter Naturlehrpfad. Dieser wird im Zuge des Projektes „Ein Garten für Alle“ wiederbelebt und für die Öffentlichkeit zugänglich gestaltet. Ziel ist es, für eine Vielzahl an Zielgruppen, wie Familien mit Kindern, Schulklassen, Kindergärten und Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderung einen Garten der Erholung und Entspannung zu schaffen. Durch die Umgestaltung soll die Begegnung, Interaktion und Integration zwischen den verschiedenen Zielgruppen gefördert werden. Neben dem breiten Zielgruppenspektrum lag und liegt der Fokus im Sinne der Umweltgerechtigkeit und gesellschaftlichen Teilhabe vor allem auf der barrierefreien Gestaltung des Gartens. Durch die Integration eines Erlebnispfades soll den Nutzerinnen und Nutzern außerdem ein besonderes Naturerlebnis ermöglicht, Wissen vermittelt und das Umweltbewusstsein gefördert werden.

Diese Ziele und Maßnahmen wurde zu Beginn der Planung 2016 von den Initiatorinnen und Initiatoren, dazu zählen der allgemeine Behindertenverband der Stadt Frankfurt (Oder), die IB Berlin Brandenburg gGmbH und die Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte der Stadt Frankfurt (Oder), festgelegt. Im Anschluss an die Planung wurde das Projekt mit Hilfe von bürgerschaftlichem Engagement vorangetrieben. Beispielsweise gab es im Frühjahr 2016 mehrere Einsätze auf dem Gelände bei denen Familien mit einem behinderten Angehörigen gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des IBs erste gärtnerische Tätigkeiten ausführten. Es folgten gemeinsame Aktionstage vor Ort und ab Mai 2017 wurde dasNeues Fenster: Bild vergrößernBau der ersten Beete © Internationaler Bund (IB) Berlin Brandenburg GmbH Projekt im Rahmen einer Arbeitsgelegenheitsmaßnahme zusätzlich von langzeitarbeitslosen und geflüchteten Frauen und Männern für sechs Monate unterstützt.

Durch die Vielzahl der Akteurinnen und Akteure und deren Engagement nimmt der Garten bereits Form an. Die Gestaltung des Weges, der Beete sowie eine Pergola wurden in diesem Rahmen schon umgesetzt. Im Jahr 2018 sollen insbesondere die Maßnahmen im Bereich der Barrierefreiheit vorangetrieben werden.

Insgesamt überzeugt das Projekt „Ein Garten für Alle“ vorrangig durch die Umsetzungen der Aspekte Umweltgerechtigkeit, soziale Teilhabe sowie Umweltbildung­­ und der breit aufgestellten Akteurskonstellation.

Neues Fenster: Bild vergrößernWIRschaft in Aktion © Internationaler Bund (IB) Berlin Brandenburg GmbH