Urbane Lebensqualität durch regionale Vielfalt

Stadt
Brandenburg an der Havel

Einreicher
NABU Regionalverband Brandenburg Havel e.V.
Hevellerstraße 3
14776 Brandenburg an der Havel

Leitidee
(Wieder)Ansiedlung autochthoner Pflanzen zur Förderung der biologischen Vielfalt sowie zur Verbesserung der urbanen Lebensqualität

Akteurinnen und Akteure
NABU Regionalverband Brandenburg Havel e.V.; Projektpartnerinnen und Projektpartner; Schülerinnen und Schüler; Bürgerinnen und Bürger

Schwerpunkte bzw. Besonderheiten des Projekts

  • Gesundheits-, Natur- und Klimaschutz sowie Förderung der biologischen Vielfalt durch Ansiedlung charakteristischer Naturelemente der Havelregion
  • Umweltbildung durch Förderung der Erlebbarkeit von Natur und Landschaft

Kurzbeschreibung

Neues Fenster: Bild vergrößernVerortung des Projektkerngebiets Brandenburg Havel e.V.Der Fokus des Projektes liegt auf der Ansiedlung von autochthonen Pflanzenarten, wie Wildblumen und Obstbäumen, welche prägende Elemente der Kulturlandschaft im Havelland darstellen. Ausgehend von der Idee der AG Biodiversität des Evangelischen Domgymnasiums im Jahr 2013 die bisherige Naturschutzarbeit weiter zu strukturieren und zu erweitern, wurde das Projekt unter der Leitung des NABU umgesetzt und erlangte durch die Präsentation im Rahmen der Mitmach-BUGA großes öffentliches Interesse. Durch die Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern und das Erlebbarmachen der einheimischen Natur, auch für mobilitätseingeschränkte Personen, wird das Verständnis für die biologische Vielfalt der Havelregion gefördert und der Schutz dieser unterstützt. Das Projekt, welches durch bürgerschaftliches Engagement, bspw. in der Pflege der Projektfläche, geprägt ist, trägt zudem wesentlich zur Entwicklung von Ökosystemen bei und leistet somit einen wichtigen Beitrag zum Neues Fenster: Bild vergrößernDarstellung des Projektkerngebiets © NABU Regionalverband Brandenburg Havel e.V.Schutz der heimischen Pflanzenarten. Die Extensivierung der Wiesenpflege durch eine Reduzierung der jährlichen Mahd ist dabei ein Schlüsselelement zur Verbesserung des Stadtklimas durch die erhöhte Bindung von Feinstaub aufgrund der größeren Pflanzenoberfläche und wirkt sich positiv auf die menschliche Gesundheit aus.

Die Kooperation mit über 20 Projektpartnerinnen und Projektpartnern ermöglichte bisher die Umgestaltung  von über 30 Landschaftsrasenflächen. Da die Ansiedlung bzw. Wiederansiedlung von autochthonen Wildblumen in diesem Umfang deutschlandweit einmalig ist, kann das Projekt eine Vorbildfunktion für andere Kommunen und Initiativen einnehmen.